Mitgefühl sogar für sich selbst

Mitgefühl statt Mitleid

“Selbstmitleid ist Gift,
Mitgefühl mit sich selbst eine der wesentlichen Bedingungen
für gelingendes Leben.
Mitgefühl mit sich selbst ist die Mutter der Liebe zu sich selbst.
Es hat seine Wurzel im Wissen der Seele um die Kostbarkeit der eigenen Person.”
Uwe Böschemeyer

Wie können wir Mitgefühl und Mitleid unterscheiden? Mitgefühl entsteht auf der Basis von Wertschätzung und Ebenbürtigkeit. Mitgefühl schafft Nähe zu andern und lässt uns eins werden. Mitleid schaut von oben herab auf andere, findet sie bemitleidenswert und verletzt zusätzlich.
Im Selbstmitleid konzentrieren wir uns auf unser Leid, ohne Bewusstsein für den eigenen Schatz, der das Göttliche in uns widerspiegelt. Mitgefühl mit uns selbst ermöglicht die Haltung einer verständnisvollen Mutter oder eines liebevollen Freundes uns selbst gegenüber – gerade dann, wenn wir leiden und manches
nicht so läuft, wie wir es erhofft haben.
Mitgefühl mit uns selbst beinhaltet eine Wende: Die SelbstZuWendung, die
SelbstWertSchätzung möglich macht statt Selbstkritik und Selbstabwertung. So können wir wieder Einswerden mit uns selbst, trotz Widrigkeiten wieder ein neues Ja für uns selbst finden. Dadurch wird der Mensch frei, auch wieder frei für die Verbindung zum anderen Menschen.
Wer nur im Außen sucht, wird sich im Zusammensein mit andern abhängig und klein fühlen.
Wer sich nach Innen wendet, sein Herz für sich selbst öffnet in Mitgefühl, öffnet sich für seine inneren Schätze. Auf diese Weise wird er / sie auch bereit, anderen gleichberechtigt auf Augenhöhe zu begegnen.
 In welchen Situationen könnten Sie Mitgefühl für sich selbst stärken?
 Wie könnten Sie das ganz konkret tun?

“Wenn ich meinem illusorischen Selbst sterbe und die Illusion entlarve,
die mein Selbstmitleid verursacht, dann lebe ich zum ersten Mal wirklich.
Wenn man sein Selbstmitleid überwunden hat,
hat sich das Blatt der Verzweiflung gewendet.
Nun kann man mit Leib und Seele lachen.
Schmerz, den man aus Mitgefühl mit anderen hat, reinigt das Herz.
Selbstmitleid kann einen bitter, nachtragend und mürrisch machen.“
Pir Vilayat Inayat Khan

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NL 2010_07_13 Mitgefühl sogar für sich selbst Link für den Download des Artikels

Ho’oponopono

Ho’oponopono für die Natur im Golf von Mexiko

Dr. Masaru Emoto regt an, für das Wasser und alle lebenden Kreaturen im Golf von Mexico, mit Ho’oponopono um die Energie der Liebe und Dankbarkeit zu bitten.
„Ho‘oponopono bedeutet richtig stellen oder einen Fehler/Irrtum korrigieren.” Gemäß der Hawaiianischen Lehre entstehen Irrtümer durch Gedanken, die auf schmerzvollen Erinnerungen der Vergangenheit basieren. Ho‘oponopono bietet eine Vorgehensweise an, die Energie dieser schmerzvollen Gedanken loszulassen.  Continue reading „Ho’oponopono“

Selbstliebe und Loslassen

Auf dieser Welt müssen wir mit Gegensätzen leben. Auch in uns finden wir helle und dunkle Anteile. Wenn wir unsere ungeliebten inneren Anteile spüren, sind wir oft versucht, mehr zu tun, unsere Anstrengungen, ein Ziel zu erreichen, besonders zu verstärken. Und dabei besteht die Gefahr, in einen inneren Kampf zu geraten, der viel Kraft kostet und wenig bewirkt.
Eine Möglichkeit, diese inneren Querelen zu unterbrechen, besteht darin, sich dann zu fragen:
Welche innere Sehnsucht wird in solchen inneren Kämpfen deutlich?

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