Werde, was du bist

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Ich gestehe: Früher war ich Meisterin der Selbstkritik. Es ging so weit, dass ich mich selbst total auseinander genommen habe. Nichts sollte Bestand haben. Und das alles, um mich verbessern zu können. Was wir uns so alles antun, ohne zu bemerken, dass wir uns dabei fast vernichten!

Eine besonders vernichtende Angewohnheit war es damals, mich mit anderen zu vergleichen. Als ob in mir ein Zucchinisamen angelegt wäre, ich aber ich lieber eine Rose sein wollte. Inzwischen erinnere ich mich immer öfter daran, dass jeder Mensch einen ganz eigenen persönlichen Beitrag zur Welt zu geben hat. Der fehlen würde, wenn dieser Mensch seinen Samen verleugnet und sich mit anderen vergleicht.

Mittlerweile habe ich gelernt, besser für mich selbst zu sorgen. Vor allem habe ich erfahren, dass es die beiden Seinszustände von Ich und Selbst gibt. Das Ich war mein früher überwiegender Zustand. Ich habe mich oft mit anderen verglichen, mich ständig in die Pflicht genommen, versucht, mich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Ich hoffte, dadurch Bestätigung zu erfahren und letztlich auf diese Weise Liebe und Geborgenheit gesucht… was nicht so wirklich klappte.

Vom Ich zum Selbst

Dann lernte ich, dass ich mich im Selbst verbinden kann mit anderen Menschen, mit aller Weisheit und mit der Quelle oder mit dem Göttlichen, wie jemand es auch nennen mag.
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ganz ich-selbst

Ganz ich-selbst

 

Selbst und Ich sind zwei Weisen des Menschseins.

Handeln aus dem Ich

Wenn ich Freiheit spüre, mich zu entscheiden, handle ich im Ich. Oder wenn ich mich in meiner Einzigartigkeit wahrnehme,  mich mit meinem ganz persönlichen Stil zeige und Verantwortung übernehme. Dann bin ich auf diese Weise Geschenk für die Welt . Wenn ich aktiv werde, kann es sein, dass ich Konkurrenz spüre, besser sein möchte als andere… was ein Stück Einsamkeit mit sich bringen kann. Trotzdem genieße ich meine Freiheit, spüre meine Einmaligkeit.

Sein im Selbst

Im Selbst spüre ich Verbundenheit und fühle mich im Fluss. Bin geborgen in Gemeinschaft. Spüre, wie viel wir gemeinsam haben. Entspanne mich ins Einssein. Tatsächlich haben wir Menschen viel mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes! Uns verbindet dieses in der Welt sein, genährt sein durch die Früchte der Erde, wir atmen dieselbe Luft, wir alle scheiden aus, was nicht mehr hilfreich ist…
Mit anderen Menschen teilen wir Freude an Schönem und Mitgefühl in schwierigen Situationen. Wir können uns gegenseitig stärken, gerade wenn wir uns bewusst sind, dass uns mehr verbindet als uns trennt und dass wir gemeinsam stark sind.

Gegensätze, die sich ergänzen – nicht ausschließen

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Nie gut genug

Embrace

Umarme dich statt dich mit „nie gut genug“ selbst zu zerstören!

Der Film Embrace: Nur am 11. Mai 2017 im Kino!
Zum Beispiel im Filmpalast vom ZKM Karlsruhe um 20 Uhr (OmU)

Besonders anfällig für Selbstkritik sind wir Frauen oft, wenn es um unseren Körper geht.
Aber auch sonst lassen wir oft kein gutes Haar an uns selbst und Erfolge übersehen wir gänzlich.

Warum es so verhängnisvoll ist, perfekt sein zu wollen?
Dieses „ständig-auf Fehlersuche-Sein“, ständig besser werden zu wollen?

Weil es ein Holzweg ist!

Weil es mit Sicherheit nicht der Weg ist, endlich geliebt und geborgen zu sein!

Frauen, hört auf mit dieser Selbstzerstörung! Sofort!

Die Alternative: Genieße mit allen Sinnen das, was du an dir magst! Und dann schau, wo du besser werden möchte! Nicht umgekehrt!

Selbstliebe ist der Schlüssel… nicht nur für Eltern…

Lesen Sie den interessanten Artikel, in dem eine Mutter Rat sucht bei Jesper Jul:
http://derstandard.at/2000041032532/Kinder-brauchen-Erwachsene-die-fuer-sich-selbst-sorgen?ref=artwh

„Sorgen Sie gut für Ihr wertvolles Selbst!“ (Jesper Juul)
Das gilt für Eltern, für Kinder, wenn sie für ihre Eltern sorgen, für PartnerInnen, für KollegInnen… immer dann, wenn wir uns verlieren in der Sorge oder in der Arbeit für andere, dann verlieren wir unser wertvolles Selbst! Und damit den Zugang zu unserer Quelle, zu unserer Kraft! Und die Gefahr, auszubrennen nimmt schnell zu!

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Selbstliebe ist der Schlüssel

Was immer hilft: Selbstliebe und Selbstmitgefühl. Und Burnout gibt es nicht nur im Beruf sondern genauso in Beziehungen oder Partnerschaften!
Selbstliebe, wie das geht? Continue reading „Selbstliebe ist der Schlüssel… nicht nur für Eltern…“