Ursa Huhn

Mein Hauptanliegen ist es, dass meine KlientInnen…
… ihre „Herzspur“  finden und ihr  folgen,
… die eigene Kraft wieder spüren,
… den Wegweisern der Sehnsucht des Herzens  trauen,
… alte Wunden und Schmerzen heilen können,
… den Weg der Liebe zu sich und anderen finden und gehen und
…“eigen-sinnig“ aus ihrer inneren Fülle leben.

Foto von Mariangela Castro, Pixabay.com

Gern begleite ich dich bei deinen Selbstfindungsprozessen mit meiner Erfahrung und meinem Fachwissen und unterstütze dich darin, deine eigene Wahrheit (wieder) zu finden.

Du selbst bist die Lösung!

Bei meiner Arbeit ist es mir wichtig, dich als ganzen Menschen mit seinen Problemen, seinen Sehnsüchten wie auch mit seinen Stärken anzuschauen.
Diese Blickerweiterung führt häufig schon deutlich spürbar zurück zur eigenen Kraft.

Früher sehnte ich mich oft danach, mein Leben mehr „im Griff“ zu haben. Inzwischen merke ich mehr und mehr, es geht im Gegenteil darum, sich dem Fluss des Lebens hinzugeben, das Herz zu öffnen gerade auch dann, wenn ich mich unsicher fühle. Wir brauchen ein gewisses Maß an Sicherheit und Geborgenheit, an guten Gewohnheiten. Aber wenn wir nur danach suchen, möglichst alles vorhersehbar machen wollen, geht uns die Lebendigkeit und Lebensfreude verloren. Und: „Ich habe keine Angst, die Fassung zu verlieren, denn ich weiß, ich finde dann eine neue, die besser zu mir passt!“ 

In diesem Zusammenhang finde ich es sehr lohnend, die Weisheit unseres Unbewussten zu nutzen, um zu verstehen, was ich brauche und auch „was noch werden will in mir“, um das Neue wagen zu können mit Vertrauen.

Als Psychologin unterstütze ich dich dabei,
„zu tun, was du wirklich willst“ und zu lassen, was dir nicht gut tut,
– und mit Freude „eigen-artig“ zu leben!
– Ich zeige dir, wie du in großen und kleinen Krisen deine Gefühle in Einklang bringen kannst mit deinem Verstand. Denn so schaffst du dir wieder Zugang zu Energie, Freude und Fülle.

Über mich Persönlich

Schon als Kind hat man mir beigebracht, möglichst genau herauszuspüren, was andere brauchen oder wollen. Das hatte den Preis, dass ich immer weniger merkte, was mich glücklich machte. Und das brachte außerdem einiges an Druck in mein Leben. Aber das habe ich eigentlich gar nicht wahrgenommen, Hochstress war für mich der alltäglicher Normalzustand.

Während meiner Zeit als Krankenschwester, dann im Studium und in meiner folgenden Berufstätigkeit kam ich durch dieses Selbstkonzept immer wieder hart an meine Grenzen. Und ich dachte, ich muss einfach daran arbeiten, besser und perfekter zu werden.

Durch eine persönliche und gesundheitliche Krise konnte ich beginnen, mich von meinem Perfektionismus zu befreien

Um meinen fünfzigsten Geburtstag herum erlebte ich eine große Krise. Spätestens da wurde mir deutlich, das Heil liegt nicht im Perfektionismus, nicht im „immer höher, weiter, schneller!“
Nach meiner langjährigen Beziehung trennte ich mich. Prompt erkrankte ich an entzündlichem Rheuma und konnte mich kaum noch bewegen. Damals war ich verzweifelt und am Ende meiner Kräfte. Eines Nachts, als ich wieder viel zu früh aufwachte, spürte ich in mir die Gewissheit: „Es ist nur mein Körper, der so ächzt, meine Seele ist heil.“ Es war dieses für eine Intuition typische innere Wissen, ohne es begründen zu können. Die Schmerzen waren immer noch grässlich, trotzdem war dieses Erlebnis wegweisend für mich. Und später erfuhr ich, dass in der muslimischen Mystik oft das Bild verwendet wird, in jedem Menschen gibt es ein unzerstörbares Juwel. Und es geht darum, es zu finden und zum Strahlen zu bringen. Diese Metapher begeistert mich nach wie vor. Sie lädt mich immer wieder dazu ein, mein Juwel zum Strahlen zu bringen oder aber auch bei anderen das Juwel zu sehen und mich daran zu erfreuen.

Entscheidende Meilensteine in meinem Leben 

Durch meine rheumatische Erkrankung war ich auf mich selbst zurückgeworfen. In dieser Zeit beschäftigte ich mich notgedrungen mit psychologischen Techniken, um meine Schmerzen erträglich zu machen. Ich war „lahmgelegt und dabei wurde mir klar, welchen Stress ich mir vorher zugemutet und wie wenig Ruhe und Entspannung ich mir gegönnt hatte.

Hilfen zur Veränderung fand ich durch das Selbstmanagement-Training des Zürcher Ressourcenmodells, kurz ZRM®. Hier fand ich viele wertvolle Instrumente, die mir immer noch eine Hilfe sind, achtsam mit mir selbst umzugehen. Denn dadurch habe ich gelernt, Signale meines Unbewussten, meines Körpers zu beachten. So gelingt es mir besser, meine Bedürfnisse zu spüren und in meiner Lebensplanung für deren Erfüllung zu sorgen.

Impostor-Selbstkonzept

Langsam wurde mir klar, dass ich sehr lange Zeit habe ich unter Hochstress „funktioniert“ habe. Und das hat mich sehr viel Kraft und Lebensqualität gekostet! Aber ich kannte nichts anderes. Also weiter so oder besser noch mehr davon. Leider hat es auch dazu geführt, dass ich manche Herausforderung nicht angenommen habe, und aus Angst vor Misserfolg mein Potenzial nicht gelebt habe.

Als ich mich dann mit dem Impostor-Selbstkonzept (sich trotz objektiven Erfolgen von starken Selbstzweifeln geplagt als Hochstapler*in fühlen) beschäftigte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, hatte mich im Griff! Gute Leistungen registrierte ich nicht oder dachte, diesmal hätte ich halt „Glück gehabt.“ Klappte etwas nicht, nahm ich es als Bestätigung und machte mich selbst so richtig nieder.

Inzwischen hatte ich die Trainerinnenausbildung in ZRM® abgeschlossen und begann, die ZRM®-Instrumente konsequent anzuwenden, um loszukommen vom Impostor-Selbstkonzept. Das Ergebnis ist für mich immer wieder überwältigend! Der Zwang, mir selbst und anderen etwas beweisen zu müssen, ist weitgehend von mir abgefallen. Ich fühle mich mehr „im Fluss“, brenne für meine Projekte und spüre viel mehr Energie und Lebensfreude.

Ganz nebenbei fällt es mir viel leichter, einen Ausgleich zu finden zwischen Anspannung und Ruhe und Entspannung. Weil ich gelernt habe, Signale meines Unbewussten zu spüren und zu entschlüsseln, kann ich viel besser und viel schneller unterscheiden, was sich für mich richtig anfühlt und was ich besser lassen sollte.

Meine Leidenschaft

Kontakt und Austausch sind für mich Lebenselixier. Je älter ich werde, umso wichtiger wird mir, auch den Kontakt mit mir selbst und mit „der Quelle“ zu pflegen. Mehr und mehr verstehe und spüre ich, dass das, wonach ich mich sehne, in mir selbst angelegt ist. Und wenn ich Gleichgewicht bin, spüre ich die Verbindung zu mir selbst und auch zu anderen und zur Natur. Auf diese Weise gelingt es mir auch in schwierigen Zeiten leichter, wieder „in Fluss zu kommen“ und Freude und Fülle zu finden. Auch AlsTanzen und Meditieren helfen mir, Zugang zu mir selbst und zu anderen zu finden und die Fülle des Lebens zu feiern.