Impostor-Selbstkonzept

Lange Zeit habe ich unter Hochstress „funktioniert.“ Das hat mich sehr viel Kraft und Lebensqualität gekostet. Aber ich kannte nichts anderes. Also weiter so oder besser noch mehr davon. Leider hat es auch dazu geführt, dass ich manche Herausforderung nicht angenommen habe, und aus Angst vor Misserfolg mein Potenzial nicht gelebt habe.

Als ich mich dann mit dem Impostor-Selbstkonzept (sich trotz objektiven Erfolgen von starken Selbstzweifeln geplagt als Hochstapler*in fühlen) beschäftigte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Gefühl, nicht gut genug zu sein, hatte mich im Griff! Gute Leistungen registrierte ich nicht oder dachte, diesmal hätte ich halt „Glück gehabt.“ Klappte etwas nicht so richtig, nahm ich es als Bestätigung und machte mich selbst so richtig nieder.

Inzwischen hatte ich die Trainerinnenausbildung in ZRM® abgeschlossen und begann, die ZRM®-Instrumente konsequent anzuwenden, um loszukommen vom Impostor-Selbstkonzept. Das Ergebnis ist für mich immer wieder überwältigend! Der Zwang, mir selbst und anderen etwas beweisen zu müssen, ist weitgehend von mir abgefallen. Ich fühle mich mehr „im Fluss“, brenne für meine Projekte und spüre viel mehr Energie und Lebensfreude.

Ganz nebenbei fällt es mir viel leichter, einen Ausgleich zu finden zwischen Anspannung und Ruhe und Entspannung. Weil ich gelernt habe, Signale meines Unbewussten zu spüren und zu entschlüsseln, kann ich viel besser und viel schneller unterscheiden, was sich für mich richtig anfühlt und was ich besser lassen sollte.