Was ich heute aussäe…

Pusteblume
Bild gefunden bei Pixabay

…das kann morgen weiterwachsen.

KankyoTannier beschreibt in ihrem Buch „Stille“ die „Regel der drei W und der vier D“, die sie von Salah-Eddine Benzakour gelernt hat: „Wiederholen! Wiederholen! Wiederholen: Das ist doof, doch so liegen die Dinge.“
Üben und wiederholen, das macht selten Laune!
Aber wir wissen alle: Was wir heute aussäen, das kann morgen wachsen!
Und ich will doch noch eine Alternative zu der Regel der drei W und der vier D verraten! 😉

Was will ich säen?

Das ist die entscheidende Frage!
Wir alle kennen Gewohnheiten, die eher hinderlich sind, „Leben-aus-vollen-Zügen“ zu verwirklichen. Wir ertappen uns dabei, dass wir perfektionistisch nach Fehlern suchen, nur sehen, was fehlt. Auf diese Weise schauen wir nur auf das, was uns schwächt und übersehen all das, was uns gut tut. Oder wir packen unsere Tage voll mit Aufgaben, gönnen uns keine Ruhepause und wundern uns dann, wenn wir immer weniger spüren, was uns stärkt.
All diese Gewohnheiten sind wie die Samen einer Pusteblume, die wir täglich auswerfen. Da lohnt es sich doch wirklich, zu untersuchen, welcher Same dazu taugt, ein „Leben-aus-vollen-Zügen“ zu verwirklichen!

Rat aus unserem Unbewussten

Um nach hilfreichen Gewohnheiten für ein „Leben-aus-vollen-Zügen“ zu suchen, können wir unser Unbewusstes zu Rate ziehen.
Im ZRM® (Ein in Zürich entwickeltes Selbstmanagementprogramm) stellen wir uns dann beispielsweise die Frage, welche Pflanze verkörpert für dich Eigenschaften, die dir helfen können zu einem „Leben-aus-vollen-Zügen“?
Wenn es also beispielsweise darum geht, wertschätzender mit mir selbst umzugehen, dann fällt mir als erstes die Rose ein. Sie blüht und duftet, egal ob sie bewundert oder beachtet wird – in ihrer ihr eigenen Schönheit, ohne Anspruch auf Vollkommenheit.

Die Haltung der Rose einnehmen

So ist es für mich dann hilfreich, die Qualität der Rose zu verkörpern und mich damit zu stärken, wenn ich mich gegen Perfektionismus oder überzogene Selbstkritik wappnen möchte. Mich dann zu fragen, was brauche ich denn, um mehr von dieser Qualität in meinen Alltag zu bringen?
Untersuchungen zeigen, dass dieser Ansatz bei unserer inneren Haltung wesentlich zielführender ist als Vorsätze wie „Ab sofort gehe ich wertschätzender mit mir um.“ Und wenn wir die entsprechende Haltung einnehmen, können wir weiter forschen, was uns hilft.

So haben wir eine Alternative zu üben, üben, üben oder der „Regel der drei W und der vier D.“ Wir brauchen nur ein wenig Zeit für uns, nach innen zu spüren oder zu horchen, um Kraft zu schöpfen und einen Samen zu finden, der ausgesät werden möchte für ein „Leben-aus-vollen-Zügen.“
So habe ich deutlich gemerkt, dass Zeitdruck meine innere Selbstkritikerin zur Hochform auflaufen lässt und ich immer kleinlauter und unsicherer werde, keine Spur mehr von „Leben-aus-vollen-Zügen!“

Meine Rose dagegen lehrt mich, zeitliche Freiräume zu schaffen, in denen ich auftanken kann. Sie braucht Luft und Sonne. Außerdem hat sie mich auf die Idee gebracht, meine täglichen Aufgaben nach Prioritäten zu ordnen und mich abends über Erledigtes zu freuen. Gegebenenfalls auch zu schauen, was hat nicht geklappt, um herauszufinden, woran es lag, wie ich das ändern kann.
Weil es mir oft schwer fällt, genug zu trinken, stelle ich mir nun immer eine Wasserflasche in Reichweite, um dafür zu sorgen, dass meine Rose auch genügend Wasser bekommt… 😉

„Leben-aus-vollen-Zügen“…

…heißt also nicht nur Schaumbad und „in den Tag hineinleben“, im Gegenteil! Indem wir die Impulse aus unserem Unbewussten täglich nutzen, können wir mit kleinen Schritten dafür sorgen, dass wir Samen für morgen aussäen, die uns gut tun, die uns helfen, unserem ureigenen Weg, unserer Herzspur, zu folgen.
Dann…

  • …wird vieles leichter.
  • …schaffen wir mehr von dem, was uns wirklich wichtig ist.
  • …sind wir in unserer Kraft und kommen besser mit Unvorhergesehenem und Herausforderungen zurecht.
  • …sind wir mitten im „Leben-aus-vollen-Zügen!“
  • …haben wir ein Polster aus Freude und können eher annehmen, dass zum Leben auch das gehört, was wir manchmal lieber vermeiden würden.

Auf diese Weise können wir leichter an einem Thema dranbleiben, immer wieder herausfinden, was ist der nächste Schritt, wie komme ich weiter…

Also: Lasst uns die Chance nutzen, für ein „Leben-aus-vollen-Zügen“ gute Samen auszuwerfen…

Seminartermine:

Für ein „Leben-aus-vollen-Zügen“ 😉
SelbstFürsorge statt Kampf gegen sich selbst
Einführungsabend mit ZRM®
am 13.06.2018, 19 – 22 h
Eintritt frei,
bitte melden Sie sich unbedingt an
bis zum 05. Juni 2018
hier direkt bei der EEB
Weitere Infos hier

 

Friedenstänze und meditative Tänze Nähere Infos klick hier

Freitags 19 – 21 h, ! Achtung, Zeit verändert!
am 08.06., 20.07. und 14.09.2018

Veranstaltungsort:
Namasté Yoga-Studio, Hauptstr. 31, 69234 Dielheim
Bei sicherem Wetter tanzen wir draußen.

Ggf. Anmeldung und telefonische Rückfrage bei Ursa 0176 56 91 78 bzw. ursa.huhn@herzspur.de oder 06222-3058030

Beitrag: 12 Euro

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