Warum ich die Arbeit mit ZRM® so liebe?

Darauf gibt es zwei Antworten, eine persönliche und eine berufliche.

Persönlich fühle ich mich immer wieder neu inspiriert durch die vielfältigen und kreativen Instrumente der Methode, die mich in meinem Alltag begleitet.

  •  Innere Impulse wahrzunehmen, zu verstehen und umzusetzen. Mit dem ZRM® kann ich täglich kleine Schritte tun, durch die ich immer mehr die werde, die ich wirklich bin. Und jeder dieser kleinen Schritte gibt mir ein gutes Gefühl. Und das hilft mir, vorwärtszuschauen und
  • Frieden zu finden in mir, auch wenn noch viel zu tun bleibt. Da geht es darum, anzunehmen, was ist und gleichzeitig dranzubleiben statt zu resignieren.

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Haderst du noch oder genießt du schon deine Glücksmomente?

Tipps für mehr Glücksmomente von einem Buddhistischen Gehirnforscher

Bild von Ulrike Leone auf Pixabay

Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Albert Einstein *1879 †1955

Viele unserer Schwierigkeiten entstehen durch alte Denkgewohnheiten und negative Glaubenssätze. Wir erwarten in der Zukunft dasselbe, was wir in der Vergangenheit erlebt haben. Und das wirklich oft zu Unrecht! Damit tust du dir keinen Gefallen!

Aber wie kommst du aus den alten Gedankenmustern heraus?

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Mit vier Schritten aus der Verzweiflung heraustreten

gefunden bei Pixabay

Die Zeit der Pandemie fordert uns heraus, bringt uns immer wieder an unsere Grenze. Wieder einmal wird deutlich: Sicher ist nur die Unsicherheit! Das ist besonders schwer auszuhalten, weil uns viele Möglichkeiten genommen wurden, die uns beflügeln oder uns einen Ausgleich oder Erholung bieten.

Und vielleicht liegt darin die große Chance, mit der Unsicherheit bewusster umzugehen. Ich selbst spüre durch die Beschränkungen eine Aufforderung, mich mehr nach innen zu wenden. Auch zu überprüfen, was ist mir wichtig in diesem Leben?!

Wenn Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Unruhe auftauchen…

Manche meiner Klient*innen berichten, dass sie sich mehr in Frage stellen, dass Ängste, Traurigkeit oder Unruhe auftauchen. Manchmal lade ich dann dazu ein, einen sicheren inneren Raum zu schaffen und dann das aktuelle Gefühl zu erforschen.

Es ist schon sehr lange her, dass ich das zum ersten Mal intuitiv und ausführlich gemacht habe. Damals fühlte ich mich so elend, dass ich glaubte, es kaum aushalten zu können. Es war ein strahlender Sommertag. Eigentlich hätte ich mir am liebsten eine Decke über den Kopf gezogen und der Welt mitgeteilt, „ich bin jetzt nicht zu sprechen!“ Aber aus einem inneren Impuls heraus machte ich mich auf den Weg zu einem Lieblingsplatz in der Natur, setzte mich, um erst mal wieder zur Ruhe zu kommen. In mir rumorte die Frage „Was ist es eigentlich, was so verzweifelte Gefühle in mir auslöst?“ Es war ein bisschen so, als ob ich unbewusst wechselte aus der Rolle der Leidtragenden in die Rolle der mitfühlenden Beobachterin. Und das brachte mir erstaunlicherweise sofort Erleichterung. Das war eine unglaublich wichtige Erfahrung für mich! Ich spürte mich wieder! Als ob ich damit aus dem Raum der Hilflosigkeit herausgetreten wäre in den sonnigen Platz, wo ich auf der Bank saß und wo neben meinem großen Kummer noch andere Gefühle Platz hatten.
Und ich forschte weiter, wie ich es schon gelernt hatte: Wo genau spüre ich den Schmerz in meinem Körper? Auf diese Weise konnte ich weitere Schritte auf meiner Verzweiflung machen.

Und was ist nun das Entscheidende, dass das klappt?

Vier hilfreiche Schritte

  1. Sich mir selbst zuwenden, zur Ruhe kommen ist oft hilfreicher als hektische Betriebsamkeit oder verzweifelt im Außen nach Lösungen zu suchen! Das kostet manchmal Mut und lohnt sich!
  2. Gefühle ernst nehmen, aber sich nicht überrollen lassen von Gefühlen, indem wir alles andere ausblenden. Auch das Gute in meinem Leben wahr-nehmen!
  3. Zeit nehmen für meine Gefühle, statt etwas „weghaben wollen,“ um „wieder zu funktionieren“. Denn es hat Gründe, dass ich fühle, was ich fühle. Und es lohnt sich, diese Gründe zu erforschen, denn so kann ich mich selbst und meine Bedürfnisse besser zu verstehen.
  4. Die Weisheit des Körpers Die Gehirnforscher weisen immer wieder darauf hin, dass die Körpergefühle („somatische Marker“) wichtige Hinweise aus unserem Unbewussten sind.

Sich mit diesen Schritten nach innen wenden, nicht nur nachdenken, sondern auch in den Körper spüren, seine Weisheit nutzen ist ein Weg zu den inneren Kraftquellen.

Gefühle sind nicht Störenfriede, auch wenn sie uns manchmal auch durcheinanderbringen. Sie sind Botschaften der Seele. Wenn wir sie ernst nehmen, geben sie uns wichtige Impulse zur Weiterentwicklung und dazu, „zu werden, was wir wirklich sind!“ Letztlich geht es immer darum, Denken und Gefühle in Einklang zu bringen, denn dann fühlen wir uns ganz und bei uns selbst zu Hause.

Und es tut immer wieder so gut, gerade in schwierigen Zeiten, sich auf das eigene Potenzial, die innere Stärke oder auf unser inneres, unzerstörbares Juwel zu besinnen! Da könnte man oder frau doch direkt ein tägliches Ritual daraus machen!

Sprühen statt böllern?

„Lass Freudefunken sprühen!“ Bild von PublicDomainPictures auf Pixabay

Machst du mit?
Ein inneres Feuerwerk zum Jahresbeginn? Lass Freudefunken sprühen!

Ich bin so dankbar für die positive Psychologie. Die endlich den Blickwinkel weg von dem Schweren auf das gerichtet hat, was uns inspiriert.

„Ach, ich bin nicht für schönreden…“ höre ich schon einige erwidern. Ich auch nicht!
Es geht mir darum, das Gute wahr-zu-nehmen. Und oft sind es ganz kleine Glücks- und Freudefunken! Und sie stärken dich, damit du es schaffst, auch das Unschöne, das Schmerzliche anzuschauen. Um zu überlegen, was du tun kannst. Was der nächste Schritt sein könnte. Continue reading „Sprühen statt böllern?“

„…schon verzaubert oder noch genervt?“

Was ist Weihnachten für dich?

Seit das Virus bei uns angekommen ist, ist fast nichts mehr wie vorher. Und wir machen wieder einmal die Erfahrung: Wenn alles durcheinander gewirbelt wird, hast du immer auch die Chance, neu zu finden, was dir wirklich wichtig ist.

Weihnachten steht vor der Tür, wie wirst du feiern dieses Jahr?

Jetzt, wo viele Heime keine Besuche zulassen, weil viele Bewohner*innen und viele Pflegekräfte erkrankt sind, wo wir möglichst Kontakte vermeiden sollen… weiß ich noch nicht, wie ich den Abend verbringen werde.

Inspirierend finde ich die folgende Geschichte: „Wo ist er denn, der Friede auf Erden?“
https://lifechannel.ch/Glauben-entdecken/Dossiers/Weihnachten/Weihnachten/Wo-ist-er-denn-der-Friede-auf-Erden/ Continue reading „„…schon verzaubert oder noch genervt?““

Finde, was in dir liegt

Ein Königskind, das sich für mittellos hält

Pir Vilayat Inayat Khan, ein bekannter Sufi-Lehrer, verglich uns immer wieder mit Königskindern, die ihre Herkunft nicht kennen:
Wenn du dich darauf konzentrierst, was dir fehlt, gleichst du einem Königskind, das die Schätze, die ihm gehören, nicht kennt. Es irrt bettelnd umher, voller Angst, Sorge und Verzweiflung. Dabei müsste es nur zurückkehren in sein Königreich, dort steht ihm alles zur Verfügung, was es braucht.

Es geht also darum, dir bewusst zu werden, was dein Erbe ist, wieder die Verbindung aufzunehmen zu deiner Herkunft. Continue reading „Finde, was in dir liegt“

Atempause durch „Annehmen, was ist“

Ist annehmen dasselbe wie Ja sagen?

Gerade in diesen Tagen wird mir immer wieder deutlich, wie kraftvoll es ist, wenn wir es schaffen, anzunehmen, was ist!

„Keiner von uns kann, wenn wir ehrlich sind, aus vollem Herzen zu allen Situationen „Ja“ sagen. Es wird aber auch nicht von ihm verlangt; verlangt wird nur anzunehmen. Im Annehmen dessen, was wir nicht ändern können, liegt der eigentliche Reinigungs- und Verwandlungsprozess.“
Aus: „In jedem Jetzt ist Ewigkeit“ – Willigis Jäger Continue reading „Atempause durch „Annehmen, was ist““

Psychische Entgiftung – Judgement Detox nach Gabrielle Bernstein

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Ohne Urteile geht es nicht

Urteilen ist wichtig, um gute Entscheidungen treffen zu können. Und manchmal fällt es auch sehr schwer, weil es auch beinhaltet, Alternativen abzuwählen.
Wir urteilen über andere Menschen oder auch über uns selbst fast ständig aus unterschiedlichen Gründen, oft ist uns das gar nicht bewusst. Gabrielle Bernstein sieht die Ursache dafür darin, dass wir „aus der Liebe, die unsere wirkliche Natur ist, herausgefallen sind.“

Verurteilen vergiftet

Dadurch fühlen wir uns verletzlich, reagieren mit Angst und versuchen uns durch Urteile zu schützen. Oft sind wir konfrontiert mit eigener Unzulänglichkeit. Unsere Urteile über andere sind ein Versuch, uns über sie zu erheben, besser zu sein. Oder wir wollen Ängste, Schwächen und vielleicht auch Schuldgefühle nicht spüren. Also projizieren wir sie auf andere. Damit vergiften wir uns nicht zuletzt deshalb, weil wir mit all diesen Aktionen die Illusion der Getrenntheit stärken. Statt zu spüren, dass wir alle verbunden sind, dass wir alle ähnliche Kämpfe auszufechten haben, mit ähnlichen inneren Monstern kämpfen, trennen wir uns durch Urteile und wundern uns dann, dass wir uns einsam und verzweifelt fühlen. So wirkt das Gift des Verurteilens!

Was nun? Continue reading „Psychische Entgiftung – Judgement Detox nach Gabrielle Bernstein“

Unser ureigenstes Wesen ist Glückseligkeit

Kleine Glücksmomente stärken uns und bringen Leichtigkeit
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Glücksmoment in einer schwierigen Zeit

Ich erinnere mich an einen Moment, in dem ich sehr traurig war, als ich meine Mutter auf ihrem letzten Weg begleitete. Auf dem Heimweg entdeckte ich in der Mitte auf dem Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen meine Lieblingsblume, eine Stockrose. Diese wunderschönen Blumen wachsen besonders gut auf kargem Boden. In dem Moment freute ich mich riesig, als blühte die Stockrose extra für mich. Meine Situation war unverändert schwer. Aber ich hatte zugelassen, dass die Schönheit zwischen den Leitplanken der Schnellstraße mich berührte. Schmerz und Verzweiflung hatten nicht mehr die Oberhand.