Wenn es eng wird…

Bild von Luidmila Kot auf Pixabay

… und du merkst, dass du feststeckst…

…wirst du wahrscheinlich deine Anstrengungen erhöhen,
dich immer mehr anstrengen,
der Puls rast irgendwann…
„Es muss doch eine Lösung geben“, sagst du dir…
Wir alle kennen diese Kreisläufe, bei denen es eigentlich immer enger wird und wir uns meistens eher von einer guten Lösung entfernen. Schon Einstein sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Auf welcher Ebene können wir Probleme lösen?
Zuerst ist es wichtig, wahrzunehmen, dass „es immer enger wird“ und dass wir uns damit von einer guten Lösung entfernen.
Aber was dann?
Dann ist es gut, vom Kopf ins Herz zu rutschen!
Wie soll das denn nun gehen?

Wie wir vom Kopf ins Herz kommen

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Besser als Jammern

Chronisches Jammern schwächt! Besser als Jammern...
Bild von Gerd Altmann, gefunden auf Pixabay

Jammern und Klagen „beschwert“ nur die eigene Psyche!

Wirklich?!?
Manchmal muss frau oder man sich doch Luft machen dürfen? Was soll denn daran falsch sein?
Oder es gibt ja auch gerade im Orient Rituale, Verstorbene nach dem Tod zu beklagen, die haben ja schließlich auch ihren Sinn! Ja, nach dem Tod eines Angehörigen geht es darum, mit den Gefühlen in Kontakt zu kommen. Gemeinsam klagen dann die Menschen rituell mit anderen und innerhalb eines festgelegten Zeitraums.

Gar nicht empfehlenswert finde ich dagegen chronisches Jammern.
Wenn jemand sich beklagt, pflegt eine meiner Freundinnen (Danke S. 😉 ) oft nachzufragen:
„Was tust du, um etwas daran zu ändern?“
Das regt an, sich klar zu werden darüber, ob an der beklagten Sache oder der Situation etwas zu ändern ist oder nicht. Denn chronisches Jammern schwächt!

Es ist etwas zu ändern

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Mit dem Entspannungsnerv die Höllenfahrt stoppen

Höllenfahrt – gefesselt in eigenen Gedanken

Die Höllenfahrt möglichst früh erkennen

Manchmal ist es echt vertrackt: Gerade wenn’s drauf ankommt, kippt die Laune weg, irgendwelche Bedenken oder sogar Horrorszenarien tauchen auf. Ich nenne das „Höllenfahrt“. Früher dachte ich, das kommt einfach so über mich. Inzwischen weiß ich, es gibt gewisse Vorläufer, die mich warnen. Wenn ich mich dann gut um mich kümmere, kann ich die Höllenfahrt stoppen oder zumindest nicht nach ganz unten rasen. Vorläufer sind bei mir etwa körperliche Verspannung, dann werden auch die Gedanken immer enger, es wird mir immer ungemütlicher. Selbstzweifel nagen an mir, meine innere Kritikerin läuft zur Hochform auf und schließlich möchte ich im Boden versinken, wo doch gar kein Loch ist.

Was nicht hilft…

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Wenn Gefühl und Vernunft sich umarmen…

Wenn Gefühl und Vernunft sich umarmen…

fühlen wir
… Harmonie
… Zufriedenheit
… uns wohl
… uns am richtigen Platz oder auf dem richtigen Weg
… uns sicher
… Glück

Aber wir alle haben es sicher schon erlebt, dass Gefühle uns auch in die Irre geführt haben. Das liegt meist daran, dass wir Argumente der Vernunft nicht beachtet haben.

„Tu das, wobei du wirklich ein gutes Gefühl hast…

…aber überprüfe dann auch die Argumente deiner Vernunft und bringe sie in Einklang mit deinen Gefühlen.“

Ach, bei der Hitze trainieren, nein, da hab ich nun überhaupt keine Lust! „Bloß keine Anstrengung,“ kommt mir da sofort in den Sinn. Da spricht das Gefühl aus der Komfortzone. Das verspricht Komfort allerdings nur für den jetzigen Augenblick. Da ist es hilfreich, meine Vernunft und meine Gefühle in einen Dialog zu bringen.

Dialog von Gefühl und Vernunft

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Aus dem wilden Herzen leben

Aus dem wilden Herzen leben

– authentisch, frei und verbunden

Was soll das sein, das „wilde Herz“?
Es ist das Herz, das verbunden ist mit dem Sein, mit den eigenen Bedürfnissen und Sehnsüchten. Das ungezähmte Herz.

Mit dem Herzen verhält es sich wie mit einem wilden Vogel. Wird er eingesperrt, singt er nicht mehr. Er ist seiner wirklichen Natur beraubt. Wir Menschen sehnen uns nach Zugehörigkeit, möchten geschätzt und geliebt werden. Es ist ein tiefer menschlicher Wunsch, Teil von etwas Größerem zu sein, Verbundenheit zu erleben. Das ist wichtig für gelingendes Leben. Continue reading „Aus dem wilden Herzen leben“

Gute Rituale befreien

tägliche RitualeBild gefunden bei Pixabay

Rituale sind eine Möglichkeit, sich im Alltag an das zu erinnern, was Ihnen wirklich wichtig ist. So können Sie sich aus dem Griff von nicht mehr hilfreichen Gewohnheiten befreien. Einfach indem Sie für das, was Sie leben möchten, ein kleines Ritual schaffen.

So geht’s:

Hier ein kleines Beispiel, wie ich mich daran erinnere, Sie besser für mich selbst zu sorgen: Ich habe mir ein Bild meiner Lieblingstante an den Spiegel im Badezimmer gehängt. Immer wenn ich Zähne putze, fällt mein Blick darauf. Dann erinnere ich mich daran, wie sie mir immer wieder ihr Herz geöffnet und mir ihre Liebe geschenkt hat. Ich spüre dann Zärtlichkeit und Dankbarkeit und kann diese Gefühle als Vorbild für den Umgang mit mir selbst nutzen.

So funktioniert‘s:

Es geht also darum, neben dem alte Verhaltens-Konzept, das nicht mehr gut tut, das einzuführen, von dem ich mehr in meinem Leben haben möchte. Und wenn ich mit der wiederholten Handlung immer wieder das gute Gefühl auslöse, dann beeinflusse ich damit auch meine Gedanken und mein Handeln.

So fühlt sich’s an:

Verstand und Gefühle kommen in Einklang! Mhm, das fühlt sich sooo gut an! Ich muss mich nicht mehr pushen oder zusammenreißen, um etwas anders zu machen. Die Freude inspiriert mich und gibt mir die Energie, mich zu verändern. Ich spüre meine Kraft und komme in Fluss!

Hier sind weitere Tipps:

Hier genau setzt das Selbstmanagement des Zürcher Ressourcenmodells, ZRM®, an. Hier finden Sie mehr dazu. Und wenn Sie Lust haben, eigene Rituale zu kreieren, kann ich Ihnen ein gutes Buch dazu empfehlen, lesen Sie meine Rezension.

Mit der Lotusblüte ausbrechen aus alten Mustern

Lotosblüte - gefunden bei Pixabay
Lotosblüte – gefunden bei Pixabay

Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie das Selbstmanagement ZRM® (nach dem Zürcher Ressourcenmodell) nutzen können.

Eine Frau mittleren Alters, nennen wir sie Hedi, kommt zu einem Gespräch. Sie hat in ihrem Leben viele Herausforderungen bewältigt. Trotzdem hat sie immer noch ihren inneren Glauben „bewahrt“, dass sie nicht gut genug sei, nicht schnell genug. Sie berichtet, dass sie sich oft träge und schwer fühlt. Oder dass sie Dinge schleifen lässt, die ihr eigentlich wichtig sind. Sie versteht sich selbst nicht mehr.

Ich stelle ihr die Frage, ob es ein Tier, eine Pflanze, einen Ort oder eine Figur (aus einem Film, aus der Öffentlichkeit…) gäbe, was über Eigenschaften verfügt, die ihr jetzt helfen könnten.
Sie nennt sofort die Lotosblume. Wir machten einen „Ideenkorb“, um herauszufinden, worin das Hilfreiche der Lotosblume für ihre jetzige Situation liegen könnte. Continue reading „Mit der Lotusblüte ausbrechen aus alten Mustern“

Kämpfst du noch oder liebst du schon?

gefunden bei Pixabay
gefunden bei Pixabay

Wer kennt das nicht: Im Alltag sind wir immer wieder umzingelt von vielen „Solltest“ oder „Müsstest“ oder „Hättest schon längst!“. Mit der Folge, dass wir uns mit diesen Gesellen unzulänglich fühlen und gerade nicht den nötigen Tatendrang spüren, aktiv zu werden. Stattdessen schwächen wir unsere Energie zusätzlich mit Selbstvorwürfen. Es ist schon erstaunlich: Dieser Kampf mit uns selbst hat noch nie besonders gut funktioniert oder unsere Lebensfreude inspiriert, ganz im Gegenteil! Trotzdem halten wir oft an solchen oder ähnlich kraftzehrenden Mustern fest, als hinge unser Leben davon ab.

Es geht auch anders…

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Mir endlich gut genug sein…

…wäre das nicht eine prima Alternative?

2 Teile self-3142581_640Bild gefunden bei Pixabay

Das alte Muster

Wir alle haben ein eingebranntes „Ich-Muster“, das uns nachhaltig beeinflusst wie z.B. „Ich muss perfekt sein, um geliebt zu werden“
Wie fühlen Sie sich mit dieser Haltung? Bitte spüren Sie kurz nach.
Vermutlich eher ängstlich, unsicher, klein, angreifbar…

Die Alternative

Wenn wir aus dem Selbst leben, SelbstLiebe üben im Wissen um das Einssein alles Lebens, dann folgt daraus: Ich muss es nicht allein schaffen. Ich bin verbunden mit meinem Selbst, meinem Unbewussten, in dem all meine Erfahrungen, gesellschaftlich geteiltes Wissen und sogar die Verbindung zur Quelle allen Seins enthalten ist.
Wie fühlen Sie sich mit diesem Gedanken? Continue reading „Mir endlich gut genug sein…“

Was ich heute aussäe…

Pusteblume
Bild gefunden bei Pixabay

…das kann morgen weiterwachsen.

KankyoTannier beschreibt in ihrem Buch „Stille“ die „Regel der drei W und der vier D“, die sie von Salah-Eddine Benzakour gelernt hat: „Wiederholen! Wiederholen! Wiederholen: Das ist doof, doch so liegen die Dinge.“
Üben und wiederholen, das macht selten Laune!
Aber wir wissen alle: Was wir heute aussäen, das kann morgen wachsen!
Und ich will doch noch eine Alternative zu der Regel der drei W und der vier D verraten! 😉

Was will ich säen?

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