Kämpfst du noch oder liebst du schon?

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Wer kennt das nicht: Im Alltag sind wir immer wieder umzingelt von vielen „Solltest“ oder „Müsstest“ oder „Hättest schon längst!“. Mit der Folge, dass wir uns mit diesen Gesellen unzulänglich fühlen und gerade nicht den nötigen Tatendrang spüren, aktiv zu werden. Stattdessen schwächen wir unsere Energie zusätzlich mit Selbstvorwürfen. Es ist schon erstaunlich: Dieser Kampf mit uns selbst hat noch nie besonders gut funktioniert oder unsere Lebensfreude inspiriert, ganz im Gegenteil! Trotzdem halten wir oft an solchen oder ähnlich kraftzehrenden Mustern fest, als hinge unser Leben davon ab.

Es geht auch anders…

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Mir endlich gut genug sein…

…wäre das nicht eine prima Alternative?

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Das alte Muster

Wir alle haben ein eingebranntes „Ich-Muster“, das uns nachhaltig beeinflusst wie z.B. „Ich muss perfekt sein, um geliebt zu werden“
Wie fühlen Sie sich mit dieser Haltung? Bitte spüren Sie kurz nach.
Vermutlich eher ängstlich, unsicher, klein, angreifbar…

Die Alternative

Wenn wir aus dem Selbst leben, SelbstLiebe üben im Wissen um das Einssein alles Lebens, dann folgt daraus: Ich muss es nicht allein schaffen. Ich bin verbunden mit meinem Selbst, meinem Unbewussten, in dem all meine Erfahrungen, gesellschaftlich geteiltes Wissen und sogar die Verbindung zur Quelle allen Seins enthalten ist.
Wie fühlen Sie sich mit diesem Gedanken? Continue reading „Mir endlich gut genug sein…“

Klette und Lotos
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Lotos oder Klette?

Manchmal passieren Dinge, die uns schwer gegen den Strich gehen, die wir unverständlich oder ungerecht finden. Unangenehm vor allem dann, wenn wir nichts dagegen tun können. Wir können uns ärgern, erinnern uns aber vielleicht noch rechtzeitig, dass wir dazu nicht verpflichtet sind 😉

Gerade wenn ich keinen Einfluss auf die unerwünschte Situation habe, passiert es mir manchmal, dass ich mich kaum auf etwas anderes konzentrieren kann. Als ob das Thema mich eingefangen hätte, alle meine Energie gebunden hätte, sehr unangenehm fühlt sich das an! Dann hänge ich wie eine Klette an dem, was ich nicht will! Continue reading „Lotos oder Klette?“

Unsere AhnInnen

annehmen, was gut war und das andere verändern
Unsere Wurzeln wertschätzen – ohne sie gäbe es uns nicht…                               Bild gefunden bei Pixabay

Annehmen, was gut war

In der Metta-Meditation geht es darum, die bedingungslose Liebe, mit der unsere Herzen erfüllt sind, wieder zu spüren. Sie ist in uns, leider oft verdeckt, weil wir uns Sorgen machen, unter Druck stehen oder… Gerade habe ich in dieser alten Meditationsübung, die bis auf Buddha zurückgeht, wieder mein Herz geöffnet. Dabei habe ich mich auch an die  Menschen erinnert, die mir Wichtiges mitgegeben haben und die nicht mehr leben. Es hat mir gut getan, Fotos von ihnen herauszusuchen und sie in meiner Meditationsecke aufzustellen. Wieder einmal spürte ich große Dankbarkeit für die vielen Verbindungen. Es ist immer wieder wohltuend, sich bewusst zu werden, was dazu beigetragen hat, dass ich die wurde, die ich bin und wo ich gehalten und verbunden bin.

Natürlich kommen dabei auch unschöne Erinnerungen. Menschliches Miteinander bringt eben  beides in unser Leben, Freude und auch Schmerz. Je älter ich werde, um so deutlicher erscheint es mir, dass es genau darum geht, beides anzunehmen und mit der Kraft des Schönen dafür zu sorgen, auch das, was schwer ist, zu verwandeln. Das ist Wachsen… Continue reading „Unsere AhnInnen“

Dem Herzen folgen…

…macht wieder lebendig

ganz ich-selbst

Nach dem wundervollen Seminar „leben-sterben-feiern“ im ZEGG nahm ich mir ein Zimmer in Berlin. Um zu merken, dass ich mich dort gar nicht wohlfühlte. Einerseits war die Einrichtung sehr lieblos, es war nicht sauber… und dann merkte ich, dass ich eher einen Rückzug brauchte, um die vielen Eindrücke nochmal zu spüren und möglichst zu verinnerlichen. Ich liebe die vielen Möglichkeiten in Berlin, aber das war nicht, was ich gerade brauchte.

Eine typische Situation: Wenn ich meinem Herzen folge, lasse ich manchmal oder sogar meistens andere Möglichkeiten ungenutzt. In diesem Fall folgte ich inneren Impulsen. Und merkte, wie gut mir das tat. Continue reading „Dem Herzen folgen…“

Bist du schon im Fluss oder zögerst du gerade noch?

Bodensee Hörnle klein (640x360)eigenes Bild

Ich komme gerade zurück von einer Fortbildung über Gefühle. Habe mir dann zusätzlich noch einen Urlaubstag in Konstanz geschenkt. Als ich da so am Ufer des Bodensees saß, kam mir wieder die Verbindung, dass Gefühle ganz viel mit Fließen zu tun haben. Und wie lebendig es sich anfühlt, „im Fluss“ zu sein. Mihály Csíkszentmihályi hat dafür den Begriff „Flow“ geprägt. Er beschreibt diesen Zustand als Gefühlsgefühle, wenn wir in eine Tätigkeit vertieft sind und völlig darin aufgehen, verbunden mit dem Erleben, dass wir uns schwierigen Aufgaben stellen und sie lösen können.

Unser Gehirn unterstützt diesen Zustand dann damit, dass wir nur noch auf unser Tun konzentriert sind und alles andere ausblenden. Das ist hilfreich, um an unserem Tun dranzubleiben und unser Ziel zu verfolgen, kann aber dazu führen, dass wir Wichtiges ausblenden und vernachlässigen.

Gemischte Gefühle

Genauso blenden wir manchmal gemischte Gefühle aus. Beispielsweise möchten wir schwierige Gefühle nicht spüren, versuchen sie zu überdecken mit positiven Gedanken. Was eben auch dazu führen kann, dass wir anstehende Probleme nicht sehen und nicht lösen. Continue reading „Bist du schon im Fluss oder zögerst du gerade noch?“

Rastest du noch aus oder verstehst du schon?

Loslassen und annehmen, was ist

Bild von Paulwip gefunden bei Pixelio

Annehmen, was ist, als gelebte Selbstliebe

Es gibt einfach Themen, da reagiere ich empfindlich. Eigentlich sehne ich mich so sehr danach, die Ruhe selbst zu sein. Und wenn dann mein Gegenüber eine bestimmte Formulierung benutzt oder auch nur mit einem typischen Gesichtsausdruck oder einer Geste bei mir Widerwillen auslöst, dann kommt es mir vor, als habe jemand ein Streichholz an Gas gehalten: Ich könnte explodieren. Höre mich Dinge sagen, die ich nicht in Ordnung finde und auch bei klarem Verstand nicht unterschreiben kann.

Nach solchen Vorfällen ist es wichtig, sich selbst zu reflektieren, zu fragen: „Was reizt mich so sehr, dass ich so ausraste?“ Aber oft kommen wir nicht weiter. Und gute Vorsätze, sich das nächste Mal zusammenzureißen verpuffen allzu oft und wir finden uns bald in einer ähnlichen Situation wieder. Continue reading „Rastest du noch aus oder verstehst du schon?“

ganz ich-selbst

Ganz ich-selbst

 

Selbst und Ich sind zwei Weisen des Menschseins.

Handeln aus dem Ich

Wenn ich Freiheit spüre, mich zu entscheiden, handle ich im Ich. Oder wenn ich mich in meiner Einzigartigkeit wahrnehme,  mich mit meinem ganz persönlichen Stil zeige und Verantwortung übernehme. Dann bin ich auf diese Weise Geschenk für die Welt . Wenn ich aktiv werde, kann es sein, dass ich Konkurrenz spüre, besser sein möchte als andere… was ein Stück Einsamkeit mit sich bringen kann. Trotzdem genieße ich meine Freiheit, spüre meine Einmaligkeit.

Sein im Selbst

Im Selbst spüre ich Verbundenheit und fühle mich im Fluss. Bin geborgen in Gemeinschaft. Spüre, wie viel wir gemeinsam haben. Entspanne mich ins Einssein. Tatsächlich haben wir Menschen viel mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes! Uns verbindet dieses in der Welt sein, genährt sein durch die Früchte der Erde, wir atmen dieselbe Luft, wir alle scheiden aus, was nicht mehr hilfreich ist…
Mit anderen Menschen teilen wir Freude an Schönem und Mitgefühl in schwierigen Situationen. Wir können uns gegenseitig stärken, gerade wenn wir uns bewusst sind, dass uns mehr verbindet als uns trennt und dass wir gemeinsam stark sind.

Gegensätze, die sich ergänzen – nicht ausschließen

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„Meinem Herzen folgen… wie soll das gehen?“ Drei Tipps…

In einem Seminar geht es um Selbstmanagment und darum, wie wir in einer Krise wieder in die Kraft kommen.
Eine Teilnehmerin seufzt und sagt: „Ich will endlich meinem Herzen folgen!“
Einige nicken unterstützend, ein Teilnehmer schaut verständnislos und meint:
„Wie soll denn das gehen?“
Vielleicht haben wir uns das alle mal gefragt. Und es gab Zeiten, da waren wir im Fluss, hatten den Eindruck, es ist ganz leicht, dem Herzen zu folgen, es geht „wie von selbst“.

Unser Selbst ist die Verbindung zum Herzen…

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Bist du noch infiltriert oder folgst du schon deinem Herzen?

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Wie bitte?
Infiltriert, was soll das sein?
Infiltration bedeutet, dass wir „müssen“ mit „wollen“ verwechseln. Wenn wir vor lauter wichtigen Pflichten nicht mehr spüren können, was uns wirklich wichtig ist, was wir eigentlich wollen.

Mhm, ja, das kommt mir bekannt vor. Aber was nun? Continue reading „Bist du noch infiltriert oder folgst du schon deinem Herzen?“