Werde, was du bist

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Ich gestehe: Früher war ich Meisterin der Selbstkritik. Es ging so weit, dass ich mich selbst total auseinander genommen habe. Nichts sollte Bestand haben. Und das alles, um mich verbessern zu können. Was wir uns so alles antun, ohne zu bemerken, dass wir uns dabei fast vernichten!

Eine besonders vernichtende Angewohnheit war es damals, mich mit anderen zu vergleichen. Als ob in mir ein Zucchinisamen angelegt wäre, ich aber ich lieber eine Rose sein wollte. Inzwischen erinnere ich mich immer öfter daran, dass jeder Mensch einen ganz eigenen persönlichen Beitrag zur Welt zu geben hat. Der fehlen würde, wenn dieser Mensch seinen Samen verleugnet und sich mit anderen vergleicht.

Mittlerweile habe ich gelernt, besser für mich selbst zu sorgen. Vor allem habe ich erfahren, dass es die beiden Seinszustände von Ich und Selbst gibt. Das Ich war mein früher überwiegender Zustand. Ich habe mich oft mit anderen verglichen, mich ständig in die Pflicht genommen, versucht, mich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Ich hoffte, dadurch Bestätigung zu erfahren und letztlich auf diese Weise Liebe und Geborgenheit gesucht… was nicht so wirklich klappte.

Vom Ich zum Selbst

Dann lernte ich, dass ich mich im Selbst verbinden kann mit anderen Menschen, mit aller Weisheit und mit der Quelle oder mit dem Göttlichen, wie jemand es auch nennen mag.
Wie geht das? Continue reading „Werde, was du bist“

Selbstliebe ist der Schlüssel… nicht nur für Eltern…

Lesen Sie den interessanten Artikel, in dem eine Mutter Rat sucht bei Jesper Jul:
http://derstandard.at/2000041032532/Kinder-brauchen-Erwachsene-die-fuer-sich-selbst-sorgen?ref=artwh

„Sorgen Sie gut für Ihr wertvolles Selbst!“ (Jesper Juul)
Das gilt für Eltern, für Kinder, wenn sie für ihre Eltern sorgen, für PartnerInnen, für KollegInnen… immer dann, wenn wir uns verlieren in der Sorge oder in der Arbeit für andere, dann verlieren wir unser wertvolles Selbst! Und damit den Zugang zu unserer Quelle, zu unserer Kraft! Und die Gefahr, auszubrennen nimmt schnell zu!

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Selbstliebe ist der Schlüssel

Was immer hilft: Selbstliebe und Selbstmitgefühl. Und Burnout gibt es nicht nur im Beruf sondern genauso in Beziehungen oder Partnerschaften!
Selbstliebe, wie das geht? Continue reading „Selbstliebe ist der Schlüssel… nicht nur für Eltern…“

„Meinem Herzen folgen… wie soll das gehen?“ Drei Tipps…

In einem Seminar geht es um Selbstmanagment und darum, wie wir in einer Krise wieder in die Kraft kommen.
Eine Teilnehmerin seufzt und sagt: „Ich will endlich meinem Herzen folgen!“
Einige nicken unterstützend, ein Teilnehmer schaut verständnislos und meint:
„Wie soll denn das gehen?“
Vielleicht haben wir uns das alle mal gefragt. Und es gab Zeiten, da waren wir im Fluss, hatten den Eindruck, es ist ganz leicht, dem Herzen zu folgen, es geht „wie von selbst“.

Unser Selbst ist die Verbindung zum Herzen…

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Bist du noch infiltriert oder folgst du schon deinem Herzen?

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Wie bitte?
Infiltriert, was soll das sein?
Infiltration bedeutet, dass wir „müssen“ mit „wollen“ verwechseln. Wenn wir vor lauter wichtigen Pflichten nicht mehr spüren können, was uns wirklich wichtig ist, was wir eigentlich wollen.

Mhm, ja, das kommt mir bekannt vor. Aber was nun? Continue reading „Bist du noch infiltriert oder folgst du schon deinem Herzen?“

Nach innen spüren

“I Fall
I Rise
I Make Mistakes
I Live
I Learn
I ‘ve been Hurt but I ‘m Alive
I ‘m not Perfekt but I ‘m Thankful”

Liebe LeserInnen,

dieser Text fiel mir heute in die Hände, leider weiß ich nicht, wer ihn verfasst hat.
Momentan trifft er genau mein Lebensgefühl:

Hinfallen, wieder aufstehen, immer wieder Fehler machen, mich lebendig fühlen, immer wieder Spannendes lernen… merken, dass alte Wunden (noch) schmerzen, Ja dazu sagen, denn das gehört auch zum Lebendigsein… und Ja sagen dazu, dass ich es nicht schaffen werde, perfekt zu sein… und dass das gut so ist… zur Ruhe finden und spüren: Mein Leben ist ganz und gar nicht perfekt, aber ich bin lebendig, liebe das Leben und bin so dankbar dafür! Continue reading „Nach innen spüren“

Verzeihen

Verstrickt? Sehnsucht nach Verzeihen?
Das ist die Einladung zur Ent-Wicklung!

5 Schritte, die Ihnen helfen, sich nach Auseinandersetzungen wieder frei zu machen von Groll und Vorwürfen. Frei zu werden und wieder verzeihen können.

Konflikte und auch sich verstricken in ungute Gefühle mit anderen Menschen – das gehört zum Leben dazu. Wir lernen uns selbst möglicherweise von einer ganz neuen Seite kennen, wenn in uns die Kraft einer großen Wut spürbar wird.
„Das kann ich nicht schlucken, das muss jetzt raus,“ ist manchmal der erste Impuls, wenn in uns starke Gefühle wie ein innerer Tsunami losbrechen.
Dann ist es hilfreich, sich zu erinnern, dass es nicht nur die Extreme von „Schlucken“ oder „Raushauen“ gibt. Und dass starke Gefühle „Treibstoff zur Veränderung“ sind (Clinton Callahan). Außerdem ahnen wir, dass alles, was wir aussenden, irgendwann zu uns zurückkommt. Und wer will schon mit Wut überschüttet werden? Continue reading „Verzeihen“

Veränderung – Ungewissheit – Entwicklung

Ich sagte zu dem Engelwesen, das an der Pforte des neuen Jahres stand:
„Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fußes der Ungewissheit entgegen
gehen kann.“ Es antwortete mir:
„Gehe nur hin in die Dunkelheit, höre auf dein Herz und vertraue auf seine
Führung. Denn dein Herz ist verbunden ist mit der großen All-Einen und
Ihrer Intuition und Weisheit. Das ist besser als ein Licht und sicherer als
ein bekannter Weg.“ (Verf. unbekannt, leicht abgewandelt)

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