Gute Rituale befreien

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Rituale sind eine Möglichkeit, sich im Alltag an das zu erinnern, was Ihnen wirklich wichtig ist. So können Sie sich aus dem Griff von nicht mehr hilfreichen Gewohnheiten befreien. Einfach indem Sie für das, was Sie leben möchten, ein kleines Ritual schaffen.

So geht’s:

Hier ein kleines Beispiel, wie ich mich daran erinnere, Sie besser für mich selbst zu sorgen: Ich habe mir ein Bild meiner Lieblingstante an den Spiegel im Badezimmer gehängt. Immer wenn ich Zähne putze, fällt mein Blick darauf. Dann erinnere ich mich daran, wie sie mir immer wieder ihr Herz geöffnet und mir ihre Liebe geschenkt hat. Ich spüre dann Zärtlichkeit und Dankbarkeit und kann diese Gefühle als Vorbild für den Umgang mit mir selbst nutzen.

So funktioniert‘s:

Es geht also darum, neben dem alte Verhaltens-Konzept, das nicht mehr gut tut, das einzuführen, von dem ich mehr in meinem Leben haben möchte. Und wenn ich mit der wiederholten Handlung immer wieder das gute Gefühl auslöse, dann beeinflusse ich damit auch meine Gedanken und mein Handeln.

So fühlt sich’s an:

Verstand und Gefühle kommen in Einklang! Mhm, das fühlt sich sooo gut an! Ich muss mich nicht mehr pushen oder zusammenreißen, um etwas anders zu machen. Die Freude inspiriert mich und gibt mir die Energie, mich zu verändern. Ich spüre meine Kraft und komme in Fluss!

Hier sind weitere Tipps:

Hier genau setzt das Selbstmanagement des Zürcher Ressourcenmodells, ZRM®, an. Hier finden Sie mehr dazu. Und wenn Sie Lust haben, eigene Rituale zu kreieren, kann ich Ihnen ein gutes Buch dazu empfehlen, lesen Sie meine Rezension.

Mit der Lotusblüte ausbrechen aus alten Mustern

Lotosblüte - gefunden bei Pixabay
Lotosblüte – gefunden bei Pixabay

Heute möchte ich Ihnen zeigen, wie Sie das Selbstmanagement ZRM® (nach dem Zürcher Ressourcenmodell) nutzen können.

Eine Frau mittleren Alters, nennen wir sie Hedi, kommt zu einem Gespräch. Sie hat in ihrem Leben viele Herausforderungen bewältigt. Trotzdem hat sie immer noch ihren inneren Glauben „bewahrt“, dass sie nicht gut genug sei, nicht schnell genug. Sie berichtet, dass sie sich oft träge und schwer fühlt. Oder dass sie Dinge schleifen lässt, die ihr eigentlich wichtig sind. Sie versteht sich selbst nicht mehr.

Ich stelle ihr die Frage, ob es ein Tier, eine Pflanze, einen Ort oder eine Figur (aus einem Film, aus der Öffentlichkeit…) gäbe, was über Eigenschaften verfügt, die ihr jetzt helfen könnten.
Sie nennt sofort die Lotosblume. Wir machten einen „Ideenkorb“, um herauszufinden, worin das Hilfreiche der Lotosblume für ihre jetzige Situation liegen könnte. Continue reading „Mit der Lotusblüte ausbrechen aus alten Mustern“

Kämpfst du noch oder liebst du schon?

gefunden bei Pixabay
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Wer kennt das nicht: Im Alltag sind wir immer wieder umzingelt von vielen „Solltest“ oder „Müsstest“ oder „Hättest schon längst!“. Mit der Folge, dass wir uns mit diesen Gesellen unzulänglich fühlen und gerade nicht den nötigen Tatendrang spüren, aktiv zu werden. Stattdessen schwächen wir unsere Energie zusätzlich mit Selbstvorwürfen. Es ist schon erstaunlich: Dieser Kampf mit uns selbst hat noch nie besonders gut funktioniert oder unsere Lebensfreude inspiriert, ganz im Gegenteil! Trotzdem halten wir oft an solchen oder ähnlich kraftzehrenden Mustern fest, als hinge unser Leben davon ab.

Es geht auch anders…

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Mir endlich gut genug sein…

…wäre das nicht eine prima Alternative?

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Das alte Muster

Wir alle haben ein eingebranntes „Ich-Muster“, das uns nachhaltig beeinflusst wie z.B. „Ich muss perfekt sein, um geliebt zu werden“
Wie fühlen Sie sich mit dieser Haltung? Bitte spüren Sie kurz nach.
Vermutlich eher ängstlich, unsicher, klein, angreifbar…

Die Alternative

Wenn wir aus dem Selbst leben, SelbstLiebe üben im Wissen um das Einssein alles Lebens, dann folgt daraus: Ich muss es nicht allein schaffen. Ich bin verbunden mit meinem Selbst, meinem Unbewussten, in dem all meine Erfahrungen, gesellschaftlich geteiltes Wissen und sogar die Verbindung zur Quelle allen Seins enthalten ist.
Wie fühlen Sie sich mit diesem Gedanken? Continue reading „Mir endlich gut genug sein…“

Was ich heute aussäe…

Pusteblume
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…das kann morgen weiterwachsen.

KankyoTannier beschreibt in ihrem Buch „Stille“ die „Regel der drei W und der vier D“, die sie von Salah-Eddine Benzakour gelernt hat: „Wiederholen! Wiederholen! Wiederholen: Das ist doof, doch so liegen die Dinge.“
Üben und wiederholen, das macht selten Laune!
Aber wir wissen alle: Was wir heute aussäen, das kann morgen wachsen!
Und ich will doch noch eine Alternative zu der Regel der drei W und der vier D verraten! 😉

Was will ich säen?

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Klette und Lotos
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Lotos oder Klette?

Manchmal passieren Dinge, die uns schwer gegen den Strich gehen, die wir unverständlich oder ungerecht finden. Unangenehm vor allem dann, wenn wir nichts dagegen tun können. Wir können uns ärgern, erinnern uns aber vielleicht noch rechtzeitig, dass wir dazu nicht verpflichtet sind 😉

Gerade wenn ich keinen Einfluss auf die unerwünschte Situation habe, passiert es mir manchmal, dass ich mich kaum auf etwas anderes konzentrieren kann. Als ob das Thema mich eingefangen hätte, alle meine Energie gebunden hätte, sehr unangenehm fühlt sich das an! Dann hänge ich wie eine Klette an dem, was ich nicht will! Continue reading „Lotos oder Klette?“

SelbstLiebe ist kein Egoismus

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Wir alle suchen Glück

Schon Buddha wusste, dass alle Menschen sich darin gleich sind, dass sie Freude und Glück suchen und Leid möglichst vermeiden wollen. Zum menschlichen Glück gehört es, sich geliebt zu fühlen. Wir sehnen uns nach vertrauensvollen, respektvollen Beziehungen. Wir brauchen für unser Wachstum das Gefühl, mit anderen Menschen verbunden zu sein, gerade dann, wenn wir uns schwach fühlen oder wenn wir unzufrieden mit uns selbst sind.

Bist du verbunden? Wie und mit wem?

Unsere Gesellschaft hat sich verändert. Wir sind vernetzt in alle Teile der Welt, soziale Netzwerke haben es möglich gemacht, schnell Verbindungen zu schaffen von Menschen, die sich gemeinsam für eine Sache engagieren wollen. Facebook-Kontakte ersetzen aber nicht Freundschaften im wirklichen Leben. Der durchschnittliche Wohnraum pro Person größer geworden ist, viel mehr Menschen leben allein. In unserer Gesellschaft gibt es viel mehr einsame Menschen, obwohl die Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen so vielfältig geworden sind!
Menschen, die sich nach mehr Kontakt sehnen, haben oft Zweifel, ob sie für andere interessant sind und geraten dann in die Perfektionismus-Falle: Wenn ich nur fehlerlos, schlanker, intelligenter, hübscher… wäre, dann hätte ich mehr Chancen, Freunde zu finden.

Die Falle „Perfektionismus“

Wieso Falle? Es ist doch wertvoll, an der eigenen Persönlichkeit zu arbeiten, oder?

Ja schon!
Nur es ist eine Illusion, perfekt sein zu können! Continue reading „SelbstLiebe ist kein Egoismus“

Weihnachten findet im Herzen statt…

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Die Botschaft von Weihnachten:
Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.
Sie überwindet den Hass
wie das Licht die Finsternis.
Martin Luther King

 

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, die Buchautorin Sabine Mehne live zu sehen.
Sie beschreibt, wie sie in ihrer Nahtoderfahrung dieses Licht, nach dem sie sich so sehnte, erlebt hat. Ein Einssein mit dem Licht. Durch ihre Erfahrung wurde ihr klar, dass es keine Trennung von diesem Licht gibt. Dass es immer verfügbar ist. Sie bezieht eine große innere Stärke aus diesem Erleben und erzählte, dass sie keine Angst mehr vor dem Tod mehr hat.
Es hat mich sehr berührt, wie sie dieses Einssein, diese Geborgenheit im Licht beschreibt. Im Kleinen habe ich ähnlich stärkende Erfahrungen gemacht. Nur im Alltag drängt sich so vieles zwischen uns und dieses innere Licht. Nur deshalb ist es wichtig, dass wir Übungen und Rituale haben, uns wieder nach innen zu öffnen. Wie Samuel Lewis, der Begründer der Tänze Universellen Friedens es formulierte: “ Sufi- oder andere spirituelle Praktiken bringen keine Gnade. Weil in Wirklichkeit die Gnade immer da ist. Jedes menschliche Wesen steht immer unter göttlicher Gnade, weiß es aber nicht; daher die Übungen.“

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Unsere AhnInnen

annehmen, was gut war und das andere verändern
Unsere Wurzeln wertschätzen – ohne sie gäbe es uns nicht…                               Bild gefunden bei Pixabay

Annehmen, was gut war

In der Metta-Meditation geht es darum, die bedingungslose Liebe, mit der unsere Herzen erfüllt sind, wieder zu spüren. Sie ist in uns, leider oft verdeckt, weil wir uns Sorgen machen, unter Druck stehen oder… Gerade habe ich in dieser alten Meditationsübung, die bis auf Buddha zurückgeht, wieder mein Herz geöffnet. Dabei habe ich mich auch an die  Menschen erinnert, die mir Wichtiges mitgegeben haben und die nicht mehr leben. Es hat mir gut getan, Fotos von ihnen herauszusuchen und sie in meiner Meditationsecke aufzustellen. Wieder einmal spürte ich große Dankbarkeit für die vielen Verbindungen. Es ist immer wieder wohltuend, sich bewusst zu werden, was dazu beigetragen hat, dass ich die wurde, die ich bin und wo ich gehalten und verbunden bin.

Natürlich kommen dabei auch unschöne Erinnerungen. Menschliches Miteinander bringt eben  beides in unser Leben, Freude und auch Schmerz. Je älter ich werde, um so deutlicher erscheint es mir, dass es genau darum geht, beides anzunehmen und mit der Kraft des Schönen dafür zu sorgen, auch das, was schwer ist, zu verwandeln. Das ist Wachsen… Continue reading „Unsere AhnInnen“

Dem Herzen folgen…

…macht wieder lebendig

ganz ich-selbst

Nach dem wundervollen Seminar „leben-sterben-feiern“ im ZEGG nahm ich mir ein Zimmer in Berlin. Um zu merken, dass ich mich dort gar nicht wohlfühlte. Einerseits war die Einrichtung sehr lieblos, es war nicht sauber… und dann merkte ich, dass ich eher einen Rückzug brauchte, um die vielen Eindrücke nochmal zu spüren und möglichst zu verinnerlichen. Ich liebe die vielen Möglichkeiten in Berlin, aber das war nicht, was ich gerade brauchte.

Eine typische Situation: Wenn ich meinem Herzen folge, lasse ich manchmal oder sogar meistens andere Möglichkeiten ungenutzt. In diesem Fall folgte ich inneren Impulsen. Und merkte, wie gut mir das tat. Continue reading „Dem Herzen folgen…“