Weihnachten findet im Herzen statt…

gefunden bei PixabayBild gefunden bei Pixabay

Die Botschaft von Weihnachten:
Es gibt keine größere Kraft als die Liebe.
Sie überwindet den Hass
wie das Licht die Finsternis.
Martin Luther King

 

Kürzlich hatte ich die Gelegenheit, die Buchautorin Sabine Mehne live zu sehen.
Sie beschreibt, wie sie in ihrer Nahtoderfahrung dieses Licht, nach dem sie sich so sehnte, erlebt hat. Ein Einssein mit dem Licht. Durch ihre Erfahrung wurde ihr klar, dass es keine Trennung von diesem Licht gibt. Dass es immer verfügbar ist. Sie bezieht eine große innere Stärke aus diesem Erleben und erzählte, dass sie keine Angst mehr vor dem Tod mehr hat.
Es hat mich sehr berührt, wie sie dieses Einssein, diese Geborgenheit im Licht beschreibt. Im Kleinen habe ich ähnlich stärkende Erfahrungen gemacht. Nur im Alltag drängt sich so vieles zwischen uns und dieses innere Licht. Nur deshalb ist es wichtig, dass wir Übungen und Rituale haben, uns wieder nach innen zu öffnen. Wie Samuel Lewis, der Begründer der Tänze Universellen Friedens es formulierte: “ Sufi- oder andere spirituelle Praktiken bringen keine Gnade. Weil in Wirklichkeit die Gnade immer da ist. Jedes menschliche Wesen steht immer unter göttlicher Gnade, weiß es aber nicht; daher die Übungen.“

Continue reading „Weihnachten findet im Herzen statt…“

Unsere AhnInnen

annehmen, was gut war und das andere verändern
Unsere Wurzeln wertschätzen – ohne sie gäbe es uns nicht…                               Bild gefunden bei Pixabay

Annehmen, was gut war

In der Metta-Meditation geht es darum, die bedingungslose Liebe, mit der unsere Herzen erfüllt sind, wieder zu spüren. Sie ist in uns, leider oft verdeckt, weil wir uns Sorgen machen, unter Druck stehen oder… Gerade habe ich in dieser alten Meditationsübung, die bis auf Buddha zurückgeht, wieder mein Herz geöffnet. Dabei habe ich mich auch an die  Menschen erinnert, die mir Wichtiges mitgegeben haben und die nicht mehr leben. Es hat mir gut getan, Fotos von ihnen herauszusuchen und sie in meiner Meditationsecke aufzustellen. Wieder einmal spürte ich große Dankbarkeit für die vielen Verbindungen. Es ist immer wieder wohltuend, sich bewusst zu werden, was dazu beigetragen hat, dass ich die wurde, die ich bin und wo ich gehalten und verbunden bin.

Natürlich kommen dabei auch unschöne Erinnerungen. Menschliches Miteinander bringt eben  beides in unser Leben, Freude und auch Schmerz. Je älter ich werde, um so deutlicher erscheint es mir, dass es genau darum geht, beides anzunehmen und mit der Kraft des Schönen dafür zu sorgen, auch das, was schwer ist, zu verwandeln. Das ist Wachsen… Continue reading „Unsere AhnInnen“

Dem Herzen folgen…

…macht wieder lebendig

ganz ich-selbst

Nach dem wundervollen Seminar „leben-sterben-feiern“ im ZEGG nahm ich mir ein Zimmer in Berlin. Um zu merken, dass ich mich dort gar nicht wohlfühlte. Einerseits war die Einrichtung sehr lieblos, es war nicht sauber… und dann merkte ich, dass ich eher einen Rückzug brauchte, um die vielen Eindrücke nochmal zu spüren und möglichst zu verinnerlichen. Ich liebe die vielen Möglichkeiten in Berlin, aber das war nicht, was ich gerade brauchte.

Eine typische Situation: Wenn ich meinem Herzen folge, lasse ich manchmal oder sogar meistens andere Möglichkeiten ungenutzt. In diesem Fall folgte ich inneren Impulsen. Und merkte, wie gut mir das tat. Continue reading „Dem Herzen folgen…“

Bist du schon im Fluss oder zögerst du gerade noch?

Bodensee Hörnle klein (640x360)eigenes Bild

Ich komme gerade zurück von einer Fortbildung über Gefühle. Habe mir dann zusätzlich noch einen Urlaubstag in Konstanz geschenkt. Als ich da so am Ufer des Bodensees saß, kam mir wieder die Verbindung, dass Gefühle ganz viel mit Fließen zu tun haben. Und wie lebendig es sich anfühlt, „im Fluss“ zu sein. Mihály Csíkszentmihályi hat dafür den Begriff „Flow“ geprägt. Er beschreibt diesen Zustand als Gefühlsgefühle, wenn wir in eine Tätigkeit vertieft sind und völlig darin aufgehen, verbunden mit dem Erleben, dass wir uns schwierigen Aufgaben stellen und sie lösen können.

Unser Gehirn unterstützt diesen Zustand dann damit, dass wir nur noch auf unser Tun konzentriert sind und alles andere ausblenden. Das ist hilfreich, um an unserem Tun dranzubleiben und unser Ziel zu verfolgen, kann aber dazu führen, dass wir Wichtiges ausblenden und vernachlässigen.

Gemischte Gefühle

Genauso blenden wir manchmal gemischte Gefühle aus. Beispielsweise möchten wir schwierige Gefühle nicht spüren, versuchen sie zu überdecken mit positiven Gedanken. Was eben auch dazu führen kann, dass wir anstehende Probleme nicht sehen und nicht lösen. Continue reading „Bist du schon im Fluss oder zögerst du gerade noch?“

„Wenn du es eilig hast, gehe langsam…“

 

Bild gefunden bei Pixabay

Seit einigen Wochen spüre ich das Bedürfnis, mehr Ruhe in meinen Alltag zu bringen. Aber wir sind ja ständig umgeben von Informationen und Unterhaltungsangeboten. Nur nichts verpassen… wie soll das nur zu schaffen sein…

Manchmal ist weniger mehr…

Immer wieder merke ich, dass meine Tage so viel reicher sind, wenn ich weniger tue und achtsamer dabei bin. Wie ich mich verliere, wenn ich mir zu viel vornehme. Und wie ich immer wieder darauf reinfalle, was alles erledigt werden „muss“! Bei näherem Hinsehen „muss“ vieles tatsächlich gar nicht, es sind alte Muster und Zwänge in meinem Kopf, von denen ich mich nicht hetzen lassen „muss“. Continue reading „„Wenn du es eilig hast, gehe langsam…““